
Holzfaserplatten verbessern Hitzeschutz, dämpfen Straßenlärm und vertragen moderate Feuchteschwankungen. Zelluloseeinblasdämmung füllt Hohlräume fugenlos und nutzt recycelte Fasern. Hanfmatten sind flexibel und angenehm zu verarbeiten. In einem Gründerzeit-Haus sorgte eine Kombination aus Holzfaser-Innendämmung und Lehmputz für spürbar ausgeglichene Raumluft. Solche Materialien verlangen sorgfältige Planung, belohnen jedoch mit angenehmem Raumklima, guter Akustik und nachvollziehbarer Ökobilanz.

Mineralwolle überzeugt durch Brandschutz, Formstabilität und breite Verfügbarkeit. Entscheidend ist die korrekte Einbauverdichtung, damit keine Hohlräume entstehen. Bei Zwischensparrendämmungen sichern luftdichte Ebenen den Schutz vor Konvektion. Ergänzend bieten EPS oder Mineralwolle im WDVS eine wirtschaftliche Fassadenlösung, sofern Untergründe sorgfältig geprüft werden. Richtig ausgeführt, ergibt sich ein langlebiger Mix, der Kosten, Leistung und Widerstandsfähigkeit harmonisch ausbalanciert.
Unebene Bestandsputze erfordern Sorgfalt: Haftzug prüfen, Ausgleichslagen vorsehen, Dübelraster berechnen. Mineralische Systeme sind robust und brandsicher, leichte Lamellen dämmen auch auf schwierigen Flächen zuverlässig. Wichtig bleibt die Ausbildung der Fensterbänke, Tropfkanten und Laibungen. Ein Mauerwerk von 1930 gewann nach sorgfältiger Vorbereitung ein ruhigeres Fassadenbild, weniger Rissanfälligkeit und spürbar gleichmäßigere Innenwandtemperaturen. Kleine Details entschieden über großen Erfolg.
Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade schützt vor Schlagregen, erlaubt flexible Bekleidungen und führt Feuchtigkeit sicher ab. Die Dämmebene liegt geschützt, die Unterkonstruktion sorgt für statische Klarheit. Holz, Faserzement oder Metall schaffen gewünschte Anmutungen. Wichtig sind Brandriegel, Hinterlüftungsquerschnitte und robuste Sockelanschlüsse. Wer gestalterische Vielfalt sucht und Wartungsfreundlichkeit schätzt, erhält eine technisch überzeugende, wertige Hülle, die Jahrzehnte ruhig performt.